Ferrara

Ferrara, bei Reisenden als ” Fahrradstadt” beliebt, liegt am rechten Ufer des Po, ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Erzbischofssitz.
Für Gäste interessant ist die Renaissance-Altstadt, umgeben von einer neun Kilometer langen Stadtmauer, sie kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad besucht werden, man kann sie auch komplett mit dem Fahrrad befahren.

Wer sich gern mit dem Rad fortbewegt sollte unbedingt einmal Ferrara besuchen, da ist man unter seinesgleichen: 90% der Einwohner nutzen das Rad als Fortbewegungsmittel Nummer Eins! Ferrara ist die fahrradfreundlichste Stadt Italiens, was sich auch in Zahlen belegen läßt: Mehr als 30 Prozent der Wege werden in Ferrara mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Dem Bürgermeister und den Stadträten stehen übrigens von Amts wegen Fahrräder zu – wo andernorts die Regierenden mit Limousinen durch die Gegend kutschiert werden, wird hier stattdessen radgefahren.
Ferrera ist im europäischen Städteverbund “Cities for Cyclists”, auf einen Einwohner kommen im Schnitt 3 Fahrräder.

Nur einmal im Jahr bekommt das Fahrrad Konkurrenz als Fortbewegungsmittel: Wer sich Ende Mai in der Stadt einfindet, kann sich das historische Pferderennen der Palio ansehen, das in der Altstadt mit historischen Kostümen stattfindet.

Ferrara ist eine der wenigen italienischen Städte, die nicht von den Römern gegründet wurden, sondern sie ist im Mittelalter entstanden. Die Stadt-Planung von Ferreras im 14ten Jahrhundert gilt als die erste moderne Stadtplanung der Welt, und der historische Stadtkern Ferraras ist daher Weltkulturerbe.

In der Altstadt ist z.B. das Castello Estense sehr schön anzusehen, und die Kathedrale. Der ganze Stadtkern lohnt einen Besuch, es gibt so viele historische Gebäude, daß insgesamt eine schöne Atmosphäre besteht die man auf sich wirken lassen kann. Viele Künstler und Gelehrte stammten aus Ferrara, das merkt man wenn man durch die Museen geht. Ferrara ist auch eine Universitätsstadt, die “Universität Ferrara” wurde 1391 gegründet und ist damit eine der ältesten Europas.

Die Stadt ist ein kulturelles Zentrum Italiens, in dem eine spannende Gegenwart gelebt wird inmitten einer historischen Umgebung, kein Wunder also daß sie so beliebt ist bei Reisenden.

Rimini

Rimini ist die typische Urlaubs-Stadt wie man sie sich wünscht: Sonne, ellenlanger Strand, reges Nachtleben, schöne Landschaft und, als Sahnehäubchen, noch ein paar nette Sehenswürdigkeiten – Urlaubs-Feeling pur. Rimini liegt an der Adria und ist bei Gästen sehr beliebt wegen dem langen, wunderschönen Badestrand und den langen Disco-Nächten.

Es gibt sehr viele Discos, weswegen die Stadt vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt ist, man hat reichlich Auswahl und es gibt dauernd irgendwelche Party-Events. Der ellenlange Strand hat auch reichlich Strandbars, falls man es etwas intimer haben möchte. Tagsüber bietet es sich an dem Wassersport nachzugehen, auch dazu gibt es reichlich Gelegenheit.

Rimini ist eine alte Stadt: 268 v. Chr. wurde sie von den Römern gegründet, um eine Garnison zu haben gegen die berühmten Gallier. Die historische Altstadt ist schön anzusehen für Fans von Geschichte und Architektur. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört z.B. der Dom mit der Grabkapelle des Sigismondo Malatesta, und dem Kruzifix von Giotto. Auf der Piazza Cavour ist ein schöner Brunnen, die Fontana della Pigna, der größtenteils aus Bestandteilen früherer Brunnen zusammengesetzt wurde. Über die beeindruckende Brücke Ponte di Tiberio läuft noch heute der Verkehr über den Marecchia-Fluss.

Auch in der Nähe Riminis gibt es einiges zu sehen, z.B. Italiens größter Miniaturpark, der Italia in Miniatura. Dort werden Bauwerke aus Italien und ganz Europa in Miniaturformat ausgestellt. Zu dem Park gehört auch ein klassischer Freizeitpark mit Wildwasserbahn.
Eine Besonderheit: Auffallend viele Rennfaher (Auto+Motorad) stammen aus Rimini, z.B. Luca Drudi.
Wer also nach den langen Nächten noch fit ist und nicht nur faul in der Sonne rumliegen will, kann kleine Ausflüge in die Umgebung unternehmen, schön anzusehen ist Rimini auf jeden Fall!

Corno alle Scale – zu jeder Jahreszeit erlebnisreich

Nur wenige Kilometer von den modernen Metropolen Bologna und Florenz entfernt, erstreckt sich der Gebirgszug Apennin und darin versteckt sich ein Gebiet oder vielmehr eine Naturwohlfühloase fernab von der Hektik des Alltags. Gemeint ist der Regionalpark Corno alle Scalee, der zu jeder Jahreszeit ein Naturschauspiel der Extraklasse bietet.

Vor allem die Vielfalt der Sportmöglichkeiten im Sommer und im Winter begeistern Besucher ohne das der Park zu einem Massentourismusziel wird. Vor allem Mountbikefreunde lässt die Region das Herz höher schlagen. Denn insgesamt zehn Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt es für die Sportfans des Zweirades zu erkunden und zu erleben.

Aber auch die geführten Themenwanderungen sorgen für Abwechslung und zeigen die beeindruckende Schönheit des Gebietes. Neben dem Wandern werden auch Tierbeobachtungen sowie verschiedene Workshops zum Thema Einführung in die Natur angeboten und für Kinder gibt es ein spannendes Sommerzeltlager mit jeder Menge Erlebnis. Wenn dann die Region in einer weißen Schneedecke umhüllt ist, wird es Zeit die Skier auszupacken und Pistenspaß pur sich zu gönnen. Neben Skipisten werden 36 Kilometer Loipen und einen actionreichen Snowpark angeboten.

Wer Lust auf eine Sightseeing-Tour hat, sollte sich die einzelnen Städtchen von Corno alle Scale nicht entgehen lassen. Denn überall begegnet man historischen Monumenten, oft bereits Jahrhunderte lang im Dornröschen Schlaf verweilen.
Es Kann natürlich auch anders laufen. Nicht jeder Urlaub ist wunderschön und
gelungen.. lesen sie hier mehr….ein schlechter Urlaub

Urlaub im Nationalpark Cilento

Nur rund hundert Kilometer südlich von Neapel liegt die Region Cilento, die ein ganz anderes Stück Italien offenbart. Denn die in den 1990ern zum Nationalpark erklärte Region, die ebenfalls als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurde, bietet mit seiner naturalistischen Idylle pure Erholung fernab des Massentourismus. Dort scheint es als wäre die Zeit stehen geblieben und so oder so für Mensch und Natur nicht relevant.

Das Gebiet besitzt eine Fülle an landschaftlichen Schönheiten, die sich von Paestum im Norden, über Sapri im Süden, bis zum Diano Tal im Osten erstrecken. Immergrüne Olivenbäume, über 100 Kilometer feinste Sandstrände und Berge bis zu einer Höhe von 2.000 Metern zeichnen das beeindruckende Bild der Cilento Region. Vor allem reizvoll sind Wandertouren durch die Natur des Nationalparks, da man die Wahl zwischen flachen Gebieten und abenteuerlichen Touren zu unter anderem dem Monte Vesole, der einen herrlichen Ausblick bietet oder dem Bergkamm Monte Soprano hat.

Sehr beeindruckend ist aber auch der Aussichtberg Monte della Stella im nördlichen Teil der Cilento, der allerdings aus allen Richtungen erreicht werden kann. Da die Wanderwege jedoch nicht häufig markiert sind, kann man vom Nationalpark offiziell anerkannte Führer für eine Tour buchen. Bei Gruppen mit mindestens vier Personen zahlt man dann 24,00 Euro pro Person. Bei Gruppen ab acht Wanderern wird dann mit 13 Euro pro Person es günstiger.

Baden ist natürlich in Cilento ebenso möglich und das bereits ab Pfingsten. Die Wasserqualität ist überdurchschnittlich hoch und die abwechslungsreichen Strände bieten von körnigen Sand mit Steinbuchten bis hin zu feinem weißen Sand mit flachen Ufern.

Zu erwähnen ist aber auch die Historie die das Gebiet umgibt. So ist in Cilento die Geschichte der Region immer noch lebendig. Zu sehen ist das unter anderem am 2.500 Jahren alten griechischen Tempel in Paestum oder am mittelalterlichen Kern von Pisciotta.

Für die Unterkunft bleibt die Region ebenfalls ursprünglich. Zwar hat man die Wahl eines komfortablen Hotels, doch viel charmanter ist es doch seinen Urlaub in einer modern ausgestatteten Fernwohnung direkt in den idyllischen Städten von Cilento oder in einem Landgut zu verbringen.

Sommerfeeling in Lignano Sabbiadoro

Direkt an der Adriaküste liegt das kleine Städtchen Lignano Sabbiadoro, dass bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Ziel für den Sommerurlaub für Jung und Jungebliebene ist.

Die Stadt teilt sich in drei Gebiete. Zum einen Sabbiadoro, zum anderen Riviera sowie Pineta. Alle drei Stadteile werden mit einem acht Kilometer langen, goldfarbenen Strand verbunden. Das angrenzende Wasser sieht dabei nicht nur rein aus, sondern ist es tatsächlich aus. Denn bereits seit sieben Jahren in Folge wurde die Küste von Lignano Sabbiadoro mit der blauen Flagge ausgezeichnet.

Besonders erwähnenswert ist aber auch der Yachthafen namens Marina Punta Faro des italienischen Urlaubsortes. Der Hafen ist inselförmig angelegt und zählt zu den größten Yachthäfen im nordadriatischen Raum, der neben Anlegemöglichkeiten, ein Wellnesszentrum mit Schwimmbad, Tennisplatz und für die Geselligkeit Restaurants und Bars bietet.

Es gibt noch mehr in Lignano Sabbiadoro zu erleben, zu erkunden und zu entdecken. So unter anderem der 18 Loch Golfplatz mit Restaurant und Hotel. Oder die Altstadt des Ortsteil Sabbiadoro, die bis heute ihren historischen Kern behalten hat.

Nightlife und das pur, das bietet ebenso Lignano Sabbiadoro. Die angesagtesten Clubs, die für jede Menge Stimmung sorgen sind unter anderem der Venus Disco Club und der Kursaal.

Bilder von Italien
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